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Spezielle Vögel erfordern spezielle Bedürfnisse - diesen Gedanken sollte man bei der Lorihaltung verfolgen
Zuchtraum

Untergebracht sind meine Loris in einem Zuchtraum bei ca. 15 bis 20 °C. Das Material der Boxen besteht aus leicht abwischbarem Kunststoff bzw. beschichteten Spanplatten. Die Sitzstangen sind mit einem gut bemessenen Abstand zur Wand angebracht. Die Einstreu besteht aus staubarmen Sägespänen. Jede Box ist mit einem seperaten Licht ausgestattet. Es sind vorgefertigte und zum Teil selbst hergestellte Drehteller vorhanden. Die Vögel haben die Möglichkeit mindestenes 1x in der Woche in einer großen Badeschüssel ausgiebig ihr Gefieder zu reinigen.


Futter
Die Loris bekommen 2 mal am Tag frisches Futter. Der Brei besteht aus dem Grundrezept von Herrn Neff, das jedem bekannt sein müsste. In den Brei kommt zusätzlich noch abwechselnd Karottensaft mit einem Tropfen Öl und Traubensaft. Andere Säfte meide ich, da meistens Ascorbinsäure mit verarbeitet wurde. Sowie Spirulina und das Vitaminpräparat Prime. Der Honig wird aus unserer eigenen Imkerei verwendet.

Morgens gebe ich Loribrei und Obst/Gemüse und Nachmittags nochmals Loribrei. Ab und zu reiche ich noch feste Kolbenhirse und halbreife Silberhirse. Gerne gefressen wird: Apfel, Birne, Weintraube, Mandarine bzw. Orange, Mango, Melone, Papaya, Banane, Kaktusfeige, Grantapfel und an Gemüse eigentlich nur rote Paprika, Erbsen, verschiedene Arten an Salaten und Vogelmiere. Während der Zucht bekommen die Vögel noch Keimfutter, Kochfutter, Zuckermais, halbreife Hirse oder Sorghum, hartgekochte Eier und Mehlwürmer.
Die Smaragd-Gualoris und Fledermauspapageien erhalten zusätzlich noch eine Körnermischung und frische oder über Nacht eingeweichte getrocknete ungeschwefelte Biofeigen.
Sonstiges
Zur Verfügung stehen noch frische Weidenzweige die mit Vorliebe "geschält" werden sowie ungespritzte Blüten von Obstbäumen, Hibiskusblüten, Ringelblumen, Blüten der Kapuzinerkresse und über die Wintermonate Tannenzweige.
In jeder Box ist außerdem noch ein kleiner Gritstein vorhanden.
Copyright Manuel Ratz
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